IN DEN TAG – 17. November

Jesus sagte: Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. Mk 13,31

Alles unterliegt der für uns messbaren zeitlichen Dimension  von Werden und Vergehen. So denken wir und erleben es täglich. Mit jedem Tag der vergeht, spüren wir, dass auch unsere Tage gezählt sind. Jenseits dieser Erfahrung nimmt Jesus Bezug auf eine Grundwahrheit, die gleichsam gesetzt ist: das Wort. Auf dieses Wort, das von Anfang an bei Gott war, bezieht sich Jesus. Jenseits der Vergänglichkeit gibt es jene Konitnuität, die im Ursprung auf Gott zurückgeht. In der Gegenwart Gottes zu existieren, heißt darum, Teil dieser Unvergänglichkeit zu sein.

Impuls zum Tag: Wo erlebe ich gerade meine Vergänglichkeit? Welche Erfahrungen mache ich mit ihr? Was löst diese bei mir aus? Wo habe ich zuletzt jene Unvergänglichkeit erspüren dürfen?