
Wer kauft, soll sich so verhalten, als würde er nicht Eigentümer, wer sich die Welt zunutze macht, als nutze er sich nicht; denn die Gestalt dieser Welt vergeht. 1. Kor 7,29-31
Die Sorge um das, was wir unser Eigen nennen, kann uns jene Klarheit im Geist nehmen, die uns sehen lässt, dass alles vergänglich ist. Der Apostel Paulus ging damals noch davon aus, dass Jesus Christus bald wiederkommt. Darum riet er den Korinthern, bei vielem so zu tun, als hätte man es nicht. Selbst wenn wir uns heute nach fast 2000 Jahren längst in der Welt eingerichtet haben, so wissen wir, in welche Not wir geraten, wenn wir uns zu sehr an die Dinge binden und unser Sein dadurch in ständige Sorge gerät.
Impuls zum Tag: An was hängt unser Herz? Wo nimmt uns die Sorge die Freude des Augenblicks?
