22. -28. Dezember 2025 – Licht und Schatten

Alles, was sich manifestiert, singt nur ein einziges Lied – das der Leere und der Fülle. Wir nehmen die Welt der Erscheinungen und des Bewusstseins wahr, die Welt des Lichts und der Finsternis, die sich in einem Tanz offenbaren, in dem es keine Trennung gibt.  Jack Kornfield

Licht und Schatten gehören einfach zum Leben. Dennoch träumen wir davon, alles Dunkle und Finstere ein für alle Mal hinter uns lassen zu können. 

Gleichwohl gibt es Wünsche und Sehnsüchte, die wie Lichter uns den Weg durch dieses Wechselspiel von Licht und Schatten weisen. Sie sind wie Fixsterne am nächtlichen Himmel, die in der Dunkelheit der Nacht um so mehr leuchten. Die Wunsch nach einer sicheren Existenz gehören dazu, wie die Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit.

Zu wissen, dass vieles im Leben unserem Einfluss entzogen ist, macht es um so bedeutsamer, grundlegende Orientierungspunkte jenseits des Schattenreiches nicht aus den Augen zu verlieren. 

Die Finsternis werden wir nie gänzlich hinter uns lassen. Jedoch wird in allem, was sich zeigt, der Blick um so beharrlicher das Licht suchen.

„Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.“ Jesaja 9,1