
Jesus sagte: Euer Vater weiß, was ihr braucht, noch eher ihr ihn bittet. Mt 6, 32
In der Sorge um das täglich Notwendige ist der Mensch bereit, Dinge zu tun, zu denen er sonst nie in der Lage wäre. So kommt es zu mancher Krise in privaten wie gesellschaftlichen Zusammenhängen und am Ende setzt er alles aufs Spiel, was ihm im Grunde „heilig“ ist. Genau dies hat Jesus schon damals im Blick gehabt, wenn er sagt: „Niemand kann zwei Herren dienen.“ (V. 24) Jenen, die wie wir auf den nächsten Tag mit aller Sorge schauen, macht er Mut, sich auf Gott zu verlassen, der für uns alles bereithält, noch bevor wir ihn darum bitten.
Impuls für den Tag: Welche Sorge treibt mich gerade um? Halten wir einen Augenblick inne und bevor wir uns Gott anvertrauen: Guter Gott, du weißt um meine Sorge. Schenk mir Ruhe und Gelassenheit. Zeige mir den guten Weg für den heutigen Tag.
