
So spricht der Herr: Der Fremde, der sich mir angeschlossen hat, soll nicht sagen: Sicherlich wird der Herr mich ausschließen aus seinem Volk. Denn alle, die an meinem Bund festhalten, erfülle ich in meinem Bethaus mit Freude. Jes 56,1-4
Jemanden auszuschließen, dies steht Gott fern. Was er für uns Menschen sein möchte, gilt allen, wie nah wir ihm sind, oder wie fremd uns seine Gegenwart auch erscheinen mag. Gerade jenen, betont Jesaja, die noch nicht zum Bund des Herrn gehören, dürfen sich eingeladen und angesprochen fühlen. Es ist, wie bei einer Einladung in einer neuen Nachbarschaft. Anfangs fühlt man sich vielleicht noch fremd. Am Ende zieht man den Aufbruch mehr und mehr in die Länge, weil man erfährt, wie wohltuend das Miteinander ist.
Impuls zum Tag: Wie kann ich jemandem, der sich ausgeschlossen fühlt, zeigen, dass er dazu gehört? Wo habe ich selbst die Erfahrung machen können, in der „Fremde“ dazugehören zu können?
