
Der Herr führte mich hinaus in die Weite, er befreite mich, weil er mich liebt. Ps 18,20
Gefangen in den eigenen Gedanken verengt sich der Blick auf die Welt um uns sehr schnell. Das Unerfreuliche wird ausgeblendet und entzieht sich damit unserer Wahrnehmung. So werden wir blind für die wirklichen Zusammenhänge, weil nichts existiert, was nicht sein darf. Gott muss uns schon sehr lieben, wenn er uns trotz allem liebt und nicht aufhört, uns hinaus in die Weite zu führen.
Impuls zum Tag: Wenn sich der Blick wieder öffnet, kann die Weite, die wir erfassen, zunächst etwas unheimliches und beängstigendes haben. Aus der Enge des eigenen Seins herauszutreten kostet Mut und das Wissen, dass jemand an unserer Seite ist, der uns liebt.
