
Es ist der Geist, und unser Geist allein, der uns fesselt oder befreit. Dilgo Khyentse Rinpoche
Der Blick in die innere Landschaft der Gedanken gleicht einem Blick in das Spiel der vorbeiziehenden Wolken am Himmel. Vor Sorge und Angst sehen wir, wie sich über uns der Himmel mehr und mehr verdüstert. Wie kann ich dem entrinnen, was mich fesselt und niederdrückt?
Das unbändige Wolkenspiel am Himmel zieht vorüber. Irgendwann reißen die Wolken auf. Lichtstrahlen dringen durch und breiten sich aus, bis unerwartet der Himmel erneut über uns in seinem Glanz erstrahlt.
Wem der Geist vom diesem Glanz erfüllt wird, schaut über das Sichtbare hinaus. Dieses Schauen birgt eine unbändige Hoffnung gegen alles Augenscheinliche. Ein so befreiter Geist wird so manchen düsteren Augenblick der kommenden Woche gelassen über sich hinwegziehen lassen können.
