
Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte lieben und achtsam mitgehen mit deinem Gott. Micha 6,8
Worauf kommt es an? Was ist zu tun nicht nur um Gott zu gefallen, sondern im Leben und Miteinander jenen Glanz erstrahlen zu lassen, nach dem wir uns selbst so sehr sehnen? Der Prophet Micha mahnt zu Achtsamkeit und Güte.
Darum zu wissen, was richtig und gut ist, kann helfen. Vieles beginnt jedoch im achtsamen Umgang miteinander, im Wissen um den anderen und im gütigen Blick auf ihn. Unrecht wird nicht gut geredet. Der Weg zu einem gedeihlichen Auskommen miteinander erwartet jedoch gütiges Entgegenkommen, dass nicht auf das eigene Recht pocht, sondern bereit ist, davon abzusehen, um notwendige Veränderungen möglich zu machen.
Die eigenen Möglichkeiten gilt es darum nicht mit aller Macht durchzusetzen. Mag der Blick durch ein Ereignis auch noch so verstellt sein, es ist an mir, das Gemeinsame wieder in den Vordergrund zu rücken. Sich zurück nehmen zu können, ist oft der Schlüssel. So wird das gemeinsame Glück und Auskommen zur Gestaltungsaufgabe, die wir beherzt umsetzen können.
Aus den Trümmern unser eigenen wie vor allem der aktuellen Weltgeschichte treten wir nur so in eine gute und gesegnete Zukunft, die das Recht aller im Blick behält.
