10.-16. November 2025 – Frieden ohne Waffen

Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen. Mt 5,9

Für Jesus stand damals außer Frage, dass jemand, der sich auf Gott beruft, sich nicht kriegerisch über andere erheben kann.. Den Frieden im Miteinander zu wahren, ist eine seiner zentralen Weisungen auch an uns heute. Durch einen solchen Frieden wird eine Saat gesät, die den Grund für dauerhaften Frieden legen kann.

Nüchtern betrachtet wissen wir alle darum und doch gehen wir einer Zeit entgegen, in der erneut massiv aufgerüstet wird, um dem Potential an Bedrohung entgegenzutreten. Die Bilder der Verwüstung aktueller Kriegsschauplätze erschrecken uns zutiefst und eine Stimme erhebt sich in uns: Wie lässt sich auf Trümmern ein dauerhafter Frieden errichten?

Damals wie heute spaltet diese Frage unsere Gesellschaften.  Während die Einen auf militärische Stärke setzen, halten wir in der Nachfolge Jesu daran fest, dass Frieden ohne Waffen möglich ist, mehr noch: Dass Frieden den langen Atem der Diplomatie braucht und wir davon aus tiefsten Innerem überzeugt sind, dass es einen friedlichen Weg der Koexistenz gibt, der Gerechtigkeit und ein würdiges Auskommen und Leben für alle im Blick behält.