ein panzer bricht auf

zwischen steinigem erweckt das leben knospen der hoffnung   ein neuer same geht auf zaghaft und doch mit solcher kraft   ein panzer bricht auf   zaghaft zitternd trete ich hervor   mich empfängt ein licht und umhüllt mich mit seinem glanz    

zwei welten

schwarzweiß trifft auf bunt eine welt betrachtet die andere   längst glauben wir die eine welt wäre in der anderen aufgegangen   es bleiben zwei welten   längst haben wir uns für die eine entschieden und trauern doch der anderen hinterher   was bleibt ist  die sehnsucht nach der verlorenen    

paradoxon

unerwartet entfaltet sich das leben unvorstellbare wendungen umspielen mein sein wieder jede erwartung zwischen zwei welten der unüberbrückbare abgrund vom angstvollen blick erfasst gelähmt breite ich zaghaft allzu zaghaft meine flügel aus beginne zu flattern stoße mich ab stürze stürze rase dem abgrund entgegen ich bin kein vogel sage ich mir und wenn doch der…

Nach dem Spiel

Gespräch zwischen Frauen und Männern am Tag nach dem Spiel  – mehr als nur eine Rückschau in der Sauna „Das war wohl ein Krimi!“ „Nun sind wir weiter. Ich habe zu viel getrunken, bin jetzt noch nicht ganz nüchtern.“ „Mein Lieber und deine Stimme ist auch ganz heißer.“ „Muss wohl gestern viel geschrien haben, wahrscheinlich…