zeit

zeit konstant wiederholt sich unablässig wie jeder morgen der vergangenen nacht folgt unantastbar zeit einmalig ungeordnet chaotisch strebt ihrem ende zu vergeht und geht auf in einem größeren zusammenhang kippt das ich ereignet sich in beiden formen der zeit es ist und vergeht gleichzeitig das sein im fluss in raum und zeit einmalig leben vollzieht…

wer bin ich

wer bin ich ich trage einen namen lebe in beziehungen habe interessen fühle und erlebe auf meine weise raum und zeit ich bin und bin doch nicht in allem kann nicht wissen Immer nur erahnen wer ich bin werde stets neu überrascht im strom der zeit ereigne ich mich

stiller frühling

etwas bricht hervor sucht sich seinen weg etwas erfasst mich wie die strahlen eines anbrechenden morgens etwas beginnt sich zu entfalten wie eine zarte knospe ich strecke mich öffne mich einer kraft unbekannter art entgegen etwas bringt mich zurück dorthin wo alles begann jener stille des uranfangs als der ewige sprach es werde

im werden

wenn die sonne am morgen erscheint ist sie nicht die gleiche wie am vortag so wie wir nie am morgen in das gleiche leben treten so bleibt alles was es gestern war mein ich schwingt noch im gestern während der neue tag anbricht noch schwingt der klang eines gestern mein ich sucht orientierung im hier…