wer bin ich

wer bin ich ich trage einen namen lebe in beziehungen habe interessen fühle und erlebe auf meine weise raum und zeit ich bin und bin doch nicht in allem kann nicht wissen Immer nur erahnen wer ich bin werde stets neu überrascht im strom der zeit ereigne ich mich

stiller frühling

etwas bricht hervor sucht sich seinen weg etwas erfasst mich wie die strahlen eines anbrechenden morgens etwas beginnt sich zu entfalten wie eine zarte knospe ich strecke mich öffne mich einer kraft unbekannter art entgegen etwas bringt mich zurück dorthin wo alles begann jener stille des uranfangs als der ewige sprach es werde

im werden

wenn die sonne am morgen erscheint ist sie nicht die gleiche wie am vortag so wie wir nie am morgen in das gleiche leben treten so bleibt alles was es gestern war mein ich schwingt noch im gestern während der neue tag anbricht noch schwingt der klang eines gestern mein ich sucht orientierung im hier…

tagesanbruch

morgenstimmung straßenhändler sind längst da ein neuer tag bricht an als tourist schaue ich dem treiben zu in einer welt der bildschirme der äußeren wie inneren wird das leben zum schauspiel wie nur leben ohne zuzuschauen ich trete auf einen verkäufer zu frage ob ich helfen kann er nickt freundlich ich vergesse frühstück und stadtrundfahrt…