am fluss

 

fluss

ziellose blicke
streifen dahin

gedanken fließen
wie treibgut
der mündung entgegen

modriger grund
vergangener tage
hält etwas zurück

mahnmale der natur
weisen den weg
der gezählten tage

nichts kann ich verlieren
was nicht längst schon
dem vergehen geweiht

schwankend
in mutiger angst
dem ufer entgegen
steige ich ein
in den fluss meines lebens