Teilen und Sein

Es gibt viele Möglichkeiten, einander Verbundenheit zu zeigen.

Dabei ist es nebensächlich, ob wir miteinander vertraut sind oder nicht. Verbundenheit zu jemandem, dem wir gerade zum ersten Mal begegnen, zu spüren, ist etwas ganz Besonderes.

Ein innerer Impuls greift nach dem, was uns zu eigen ist.

Aus der Fülle des eigenen Seins geben wir weiter, was uns anvertraut ist – manchmal sogar alles, weil wir nichts zurückhalten müssen.

Unter dieser neuen Rubrik „Teilen und Sein“ werden künftig Beiträge erscheinen, die kleine Geschichten des Teilens erzählen. Sie wird ein „offenes“ Forum auch für andere sein, die ihre Geschichte des Teilens erzählen wollen. Die Idee zudem ist, dass auf diese Weise mit der Zeit ein Netzwerk des Teilens entsteht.

Die Idee dazu entstand kürzlich bei einem Aufenthalt in Villa de Leyva. Bei zufälligen Begegnungen war direkt Verbundenheit zu spüren: Da ist etwas, was uns bisher einander mit Unbekannten verbindet.

Wieder zurück in Bogotá entstand die Idee, diesen „flüchtigen“ Kontakt als Gelegenheit wahrzunehmen, der erlebten Verbundenheit weiter Ausdruck zu geben. Kleine Päckchen mit selbstgemachten Werkstücken sind nun auf dem Weg und werden sicher Freude bereiten.

Was würde sich um uns herum und in der Welt verändern, wenn wir weniger darauf bedacht wären, Dinge und Erfahrungen anzusammeln, um sie als unser Eigentum anzusehen?

Was würde geschehen, wenn wir stattdessen Gelegenheiten als Möglichkeit zu teilen ergreifen?

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