ziellose blicke streifen dahin gedanken fließen wie treibgut der mündung entgegen modriger grund vergangener tage hält etwas zurück mahnmale der natur weisen den weg der gezählten tage nichts kann ich verlieren was nicht längst schon dem vergehen geweiht schwankend in mutiger angst dem ufer entgegen steige ich ein in den fluss meines lebens
Kategorie: Gedichte
kein tag wie jeder andere
unvorstellbares geschieht und fügt meiner wirklichkeit einen tiefen riss zu er jetzt spüre ich wie auch in mir ein tiefer graben durch mein bewusstsein geht und welten voneinander trennt die welt der einfachen botschaften hat mit der anderen der welt der komplexen gedanken und zusammenhänge so wenig gemein wie konnte man nur sage ich mir…
wie vagabunden
gedanken schleichen wie vagabunden durch meinen kopf hab ich sie nicht eingeladen und kann sie nicht lassen ein heftiger gedankenbruch kam über mich konnte nicht ausweisen suchte halt und fand ihn nicht möchte meiden all die worte die sich aneinander reihen kaum sinn ergeben sich jagen buchstabe um buchstabe ein gedanke an dich rettet mich…
kinder des gemäßigten lebens
wir sind großgeworden in einer welt hinter der die äußere immer noch etwas anderes zeigte etwas verborgenes verdrängtes verbotenes wir sind großgeworden mit dem einen wunsch diese andere welt zu entdecken sie für uns zu erobern zu spät haben wir begriffen das der preis der entdeckung kaum bezahlbar war die entzweiung unseres eigenen ICHs wir…
