sonnenleuchten

nebel durchzieht mein sein klare gedanken lösen sich auf morgennebel empfängt mich taucht alles in ein magisches licht sonnenleichten reißen den horizont meiner wahrnehmung auf verändern die sicht geben frei was sonst nicht erscheinen will

tanz der seele

hüpfend tanzt meine seele im licht der abendsonne folgt dem reigen der farben die sich mischen fließen sie schwebt dahin

seitenwechsel

zu den wertvollsten erfahrungen des seins gehört in die welt anderer menschen einzutauchen beglückt und reicht beschenkt der wagt sich darauf einzulassen seine bisherige welt gar sein ganzes sein auf links zu drehen wie nur wenn jener seitenwechsel im gleichen augenblick und dies nicht nur in zeiten des krieges mein sein für andere einem nichtsein…

am fluss

  ziellose blicke streifen dahin gedanken fließen wie treibgut der mündung entgegen modriger grund vergangener tage hält etwas zurück mahnmale der natur weisen den weg der gezählten tage nichts kann ich verlieren was nicht längst schon dem vergehen geweiht schwankend in mutiger angst dem ufer entgegen steige ich ein in den fluss meines lebens