am fluss

  ziellose blicke streifen dahin gedanken fließen wie treibgut der mündung entgegen modriger grund vergangener tage hält etwas zurück mahnmale der natur weisen den weg der gezählten tage nichts kann ich verlieren was nicht längst schon dem vergehen geweiht schwankend in mutiger angst dem ufer entgegen steige ich ein in den fluss meines lebens

kein tag wie jeder andere

unvorstellbares geschieht und fügt meiner wirklichkeit einen tiefen riss zu er jetzt spüre ich wie auch in mir ein tiefer graben durch mein bewusstsein geht und welten voneinander trennt die welt der einfachen botschaften hat mit der anderen der welt der komplexen gedanken und zusammenhänge so wenig gemein wie konnte man nur sage ich mir…

wie vagabunden

gedanken schleichen wie vagabunden durch meinen kopf hab ich sie nicht eingeladen und kann sie nicht lassen ein heftiger gedankenbruch kam über mich konnte nicht ausweisen suchte halt und fand ihn nicht möchte meiden all die worte die sich aneinander reihen kaum sinn ergeben sich jagen buchstabe um buchstabe ein gedanke an dich rettet mich…

Quindío – Kaffee so weit das Auge reicht

Quindío ist das flächenmäßig kleinste departamento Kolumbiens mit der Hauptstadt Armenia. Die knapp über eine halbe Million Einwohner leben von der Landwirtschaft und vor allem vom Kaffee. Die Anreise ist mit dem Auto mühsam, da zwischen Ibagué und Armenia eine 80 Kilometer lange Passstraße mit endlosen Anstiegen und Abfahrten zu überwinden ist. Der ganze Schwerlastverkehr…